Meta kauft Manus: Was Unternehmen über grenzüberschreitende Compliance wissen müssen
Die Übernahme von Manus durch Meta für 2 Milliarden US-Dollar hat sich schnell zu einer wichtigen Lektion für CTOs in Unternehmen entwickelt. Die Transaktion verdeutlicht, wie komplex und riskant grenzüberschreitende Compliance sein kann, wenn es um hochentwickelte KI-Technologien geht.
Am 9. Januar kündigte das chinesische Handelsministerium an, dass es prüfen wird, ob der Deal gegen Exportkontrollen, Technologieübertragungsregeln und ausländische Investitionsvorschriften verstößt. Diese Untersuchung ist besonders bemerkenswert, da Manus bereits 2025 von Peking nach Singapur verlegt wurde – ein Schritt, der die internationale Ausrichtung des Unternehmens unterstreicht.
Die Ermittlungen zeigen, dass selbst nach einer Standortverlagerung regulatorische Bedenken bestehen bleiben. Für Unternehmen, die KI-Lösungen von Meta oder ähnlichen Anbietern erwerben wollen, bedeutet das, dass sie sich intensiv mit den jeweiligen Export- und Investitionsgesetzen auseinandersetzen müssen.
Unternehmen sollten daher frühzeitig eine gründliche Due‑Diligence durchführen, um potenzielle Compliance-Risiken zu identifizieren und zu mitigieren. Nur so können sie sicherstellen, dass ihre KI-Investitionen nicht durch unerwartete regulatorische Hürden behindert werden.