KI-Existenzrisiko: Taxonomische Analyse von Überlebensszenarien

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
Anzeige

Seit der Veröffentlichung von ChatGPT sorgt die Frage, ob KI-Systeme eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit darstellen, für hitzige Debatten. In dem neuen arXiv‑Artikel wird ein umfassendes Rahmenwerk vorgestellt, das die Risiken von KI aus systematischer Sicht beleuchtet. Der Autor untersucht ein klassisches Argument, das aus zwei Prämissen besteht: Erstens werden KI-Systeme extrem mächtig werden; zweitens würden sie bei dieser Macht die Menschheit vernichten.

Auf Basis dieser Prämissen entwickelt der Beitrag eine Taxonomie von „Survival Stories“, in denen die Menschheit in ferner Zukunft überlebt. Jede Geschichte beruht darauf, dass eine der beiden Prämissen scheitert: Entweder wissenschaftliche Hürden verhindern die Entstehung extrem mächtiger KI, die Forschung wird durch gesetzliche Beschränkungen eingeschränkt, die Ziele der KI verhindern eine Vernichtung oder wir können KI-Systeme, die eine solche Absicht haben, zuverlässig erkennen und ausschalten. Für jede Variante werden die spezifischen Herausforderungen und geeigneten Gegenmaßnahmen analysiert.

Abschließend liefert der Artikel grobe Schätzungen für die Wahrscheinlichkeit P(doom), dass die Menschheit durch KI ausgelöscht wird. Die Arbeit betont, dass unterschiedliche Überlebensszenarien unterschiedliche politische und technologische Antworten erfordern und liefert damit einen wertvollen Leitfaden für Entscheidungsträger, die die Zukunft der KI gestalten wollen.

Ähnliche Artikel