LLM-Agenten mit Persönlichkeit: Jungianisches Modell für realistische Interaktion

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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In der sich rasch entwickelnden Welt der Sprachmodelle gewinnen LLMs zunehmend an Bedeutung für die Mensch-Computer-Interaktion. Neben ihrer sprachlichen Kompetenz wird untersucht, ob sie menschlich wirkende Eigenschaften besitzen können, die das Engagement, die Entscheidungsfindung und die Wahrnehmung von Realismus beeinflussen.

Personality spielt dabei eine zentrale Rolle, doch bisherige Ansätze erreichen selten die Kombination aus Nuancierung und Anpassungsfähigkeit. Ein neues Framework adressiert dieses Problem, indem es die Persönlichkeit von LLM-Agenten anhand der Jungianischen Psychologietypen modelliert. Dabei werden drei Mechanismen integriert:

  • Ein Koordinationsmechanismus für dominante und unterstützende Merkmale, der eine kohärente Kernausdrucksweise sicherstellt.
  • Ein Verstärkungs‑ und Kompensationsmechanismus, der kurzfristige Anpassungen an den Kontext ermöglicht.
  • Ein Reflexionsmechanismus, der die langfristige Entwicklung der Persönlichkeit steuert.

Durch diese Kombination kann der Agent feine Persönlichkeitsmerkmale beibehalten, gleichzeitig aber flexibel auf die Anforderungen der Interaktion reagieren und seine interne Struktur kontinuierlich anpassen.

Die Ausrichtung der Persönlichkeit wurde mit Myers‑Briggs‑Type‑Indicator‑Fragebögen überprüft und in verschiedenen Herausforderungs­szenarien getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich entwickelnde, personalitätsorientierte LLMs in der Lage sind, zusammenhängende und kontextsensitivere Interaktionen zu ermöglichen. Damit eröffnet das Modell neue Möglichkeiten für die Gestaltung natürlicher Agenten in der Mensch-Computer-Interaktion.

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