Sicherheitsbericht enthüllt: GPT‑5.2 dominiert, andere Modelle schwanken

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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In einem brandaktuellen Sicherheitsbericht wurden sieben der fortschrittlichsten Sprach- und Multimodalmodelle – GPT‑5.2, Gemini 3 Pro, Qwen3‑VL, Doubao 1.8, Grok 4.1 Fast, Nano Banana Pro und Seedream 4.5 – systematisch auf ihre Sicherheit geprüft. Der Bericht zeigt, dass die rasante Weiterentwicklung von LLMs und MLLMs zwar enorme Fortschritte in Logik, Wahrnehmung und Generierung bringt, die Sicherheitsverbesserungen jedoch noch unklar bleiben.

Die Bewertung erfolgte nach einem einheitlichen Protokoll, das Benchmark‑Tests, adversariale Prüfungen, mehrsprachige Evaluierungen und Compliance‑Kontrollen kombiniert. Durch die Zusammenführung dieser Daten in Sicherheitsleaderboards und Profilen wurde ein stark heterogenes Sicherheitsbild sichtbar: Während GPT‑5.2 in allen Bereichen beständig hohe Sicherheitswerte erzielt, weisen die anderen Modelle deutliche Kompromisse zwischen Benchmark‑Sicherheit, adversarialer Ausrichtung, mehrsprachiger Generalisierung und regulatorischer Konformität auf.

Besonders auffällig ist die Schwäche aller Modelle in den Sprach- und Vision‑Language‑Modi bei adversarialen Angriffen – trotz hervorragender Standardbenchmark‑Ergebnisse zeigen sich erhebliche Leistungsabfälle. Text‑zu‑Bild‑Modelle erreichen zwar in regulierten visuellen Risikokategorien eine bessere Ausrichtung, bleiben jedoch anfällig für adversariale und semantisch mehrdeutige Szenarien.

Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit, Sicherheitsbewertungen zu standardisieren und multimodale Tests zu intensivieren, um die Zuverlässigkeit von KI-Systemen in realen Anwendungen zu gewährleisten. GPT‑5.2 setzt dabei Maßstäbe, während die übrigen Modelle zeigen, dass noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht.

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