KI-Agenten übernehmen Unternehmensprozesse – Erfolgsversprechen, Risiko Chaos

MIT Technology Review – Artificial Intelligence Original ≈1 Min. Lesezeit
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In den letzten Jahren haben KI‑Agenten ihre Rolle von einfachen Coding‑Assistenten und Kundenservice‑Chatbots weit über die reine Unterstützung hinaus erweitert. Sie werden nun zum operativen Kern vieler Unternehmen und übernehmen eigenständig komplette Geschäftsprozesse – von der Lead‑Generierung über die Lieferkettensteuerung bis hin zur Auftragsabwicklung.

Die Investitionsrendite dieser Systeme ist vielversprechend: Unternehmen berichten von schnelleren Durchlaufzeiten, geringeren Fehlerquoten und einer höheren Flexibilität bei der Anpassung an Marktveränderungen. Doch mit großer Autonomie kommt auch große Verantwortung. Ohne klare Ausrichtung und abgestimmte Governance‑Modelle können selbst gut programmierte Agenten zu unerwarteten Fehlverhalten führen und Chaos auslösen.

Für Entscheider bedeutet das, die notwendigen Grundlagen jetzt zu legen. Dazu gehören die Definition von Zielsetzungen, die Festlegung von Kontrollmechanismen und die Integration von ethischen Leitlinien in die Agenten‑Architektur. Nur so lässt sich das volle Potenzial der Agenten ausschöpfen, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Die Explosion von KI‑Agenten ist bereits im Gange. Unternehmen, die frühzeitig in die Entwicklung und Governance investieren, werden die Wettbewerbsfähigkeit sichern und gleichzeitig die Risiken minimieren.

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