Kategorien der Inferenzskalierung für verbesserte LLM-Logik
In den letzten Jahren haben Forscher neue Wege gefunden, die Leistungsfähigkeit großer Sprachmodelle (LLMs) zu steigern, ohne die Modellgröße zu erhöhen. Durch gezielte Skalierung beim Inferenzprozess lassen sich Rechenressourcen effizienter nutzen und gleichzeitig die Qualität der Antworten verbessern.
Ein Ansatz ist die gezielte Anpassung der Modellarchitektur, etwa durch sparsere Aufmerksamkeit oder kompakte Transformer-Varianten. Arbeiten wie „Sparse Transformers“ (Child et al., 2019) und „Linformer“ (Wang et al., 2020) zeigen, dass die Modellkomplexität reduziert werden kann, ohne die Genauigkeit zu verlieren.
Eine weitere Kategorie betrifft die Optimierung der Eingabeaufforderung. Studien wie „Prompt Tuning“ (Liu et al., 2021) demonstrieren, dass durch feinabgestimmte Prompt-Embeddings die Modellleistung bei kürzeren Kontexten gesteigert werden kann.
Effiziente Rechenstrategien, etwa FlashAttention (Dao et al., 2022) oder DeepSpeed Inference (Rao et al., 2021), reduzieren die Speicherbandbreite und die Latenz. Diese Techniken ermöglichen es, große Modelle in Echtzeit einzusetzen, ohne die Antwortqualität zu beeinträchtigen.
Schließlich konzentrieren sich einige Arbeiten auf die Reduktion der benötigten Datenmenge. Quantisierungsmethoden wie GPTQ (Mishra et al., 2022) und Knowledge Distillation (Hinton et al., 2015) ermöglichen es, leistungsfähige Modelle mit weniger Trainingsdaten zu erzeugen.
Durch die Kombination dieser Skalierungskategorien können Entwickler LLMs schneller, kostengünstiger und mit höherer Genauigkeit einsetzen. Die Forschung in diesem Bereich schreitet rasch voran und eröffnet neue Möglichkeiten für die praktische Anwendung von KI.