Chatbots prüfen jetzt das Alter: Warum Unternehmen Kinder schützen wollen
In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz immer mehr in den Alltag von Kindern vordringt, setzen Tech‑Unternehmen verstärkt auf Altersverifikation. Das Ziel ist klar: Kinder vor potenziell schädlichen Inhalten zu schützen und gesetzliche Vorgaben wie die US‑COPPA oder die EU‑DSGVO einzuhalten.
Die gängigsten Methoden reichen von einfachen Altersabfragen im Registrierungsprozess bis hin zu komplexen Verfahren, bei denen ein Nutzer einen Ausweis hochladen oder eine Kreditkarte angeben muss. Drittanbieter‑Dienstleister bieten zudem automatisierte Lösungen an, die anhand von Profilbildern oder anderen Daten das Alter schätzen können.
Chatbots selbst werden zunehmend eingesetzt, um das Alter zu erfragen, bevor sie mit dem Nutzer interagieren. Gleichzeitig prüfen sie, ob die Antworten konsistent sind, um Missbrauch zu verhindern. Diese Kombination aus menschlicher und maschineller Kontrolle soll die Sicherheit erhöhen, ohne die Nutzerfreundlichkeit zu stark zu beeinträchtigen.
Der Artikel, der ursprünglich im Newsletter „The Algorithm“ erschien, beleuchtet die wachsende Debatte um Kinder und KI. Er zeigt, wie Unternehmen versuchen, die Balance zwischen Innovation und Verantwortung zu finden, und ruft dazu auf, sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren.