Microsoft hat ohne Zustimmung Cookies auf Schulgeräten installiert – DSB bestätigt
Der österreichische Datenschutzbeauftragte hat bestätigt, dass Microsoft ohne Zustimmung Cookies auf Geräten eines Schulkindes installiert hat.
Die Entscheidung kam, nachdem Aktivisten ein Verfahren gegen das Unternehmen eingeleitet hatten. Das Bildungsministerium war zunächst nicht über die Tracking-Software informiert.
Nach dem Urteil gilt die Installation als rechtswidrig, da keine Einwilligung der betroffenen Person vorlag. Microsoft hat bislang keine Stellungnahme abgegeben.
Die Feststellung unterstreicht die Notwendigkeit, dass Unternehmen bei der Nutzung von Tracking-Technologien die Zustimmung der Nutzer einholen. Für Schulen bedeutet dies, dass sie ihre Geräte regelmäßig auf unerlaubte Software prüfen müssen.