KI-generierte Anti-ICE-Videos werden zum Fanfiction-Trend
Auf Instagram und Facebook tauchen immer mehr KI-generierte Clips auf, in denen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund ICE-Agenten konfrontieren. Die Szenen wirken oft dramatisch und zeigen die Agenten in einer übertriebenen, kämpferischen Rolle.
Die Videos, die von Algorithmen erstellt werden, lassen sich leicht anpassen und verbreiten sich rasch. Viele Zuschauer empfinden sie als kathartisch, weil sie eine Möglichkeit bieten, die eigene Frustration über die Einwanderungspolitik auszudrücken und sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen.
Gleichzeitig warnen Experten vor der Gefahr von Fehlinformationen. Da die Inhalte von KI generiert werden, ist die Herkunft der Szenen oft unklar, und es besteht die Möglichkeit, dass reale Ereignisse falsch dargestellt oder komplett erfunden werden.
Soziale Medienplattformen prüfen derzeit, wie sie solche Inhalte regulieren können, um sowohl die Meinungsfreiheit zu schützen als auch die Verbreitung von Falschmeldungen zu verhindern. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass die Nutzer über die Herkunft und Authentizität der Videos informiert werden.