Lokale Open‑Source‑Alternative zu Claude Code: So funktioniert sie

ZDNet – Artificial Intelligence Original ≈2 Min. Lesezeit
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Neugierig, ob Block’s Goose Agent in Kombination mit Ollama und dem Qwen3‑Coder-Modell Claude Code wirklich ersetzen kann, habe ich die Lösung selbst ausprobiert. Das Ergebnis ist ein komplett lokaler, kostenloser und quelloffener Code‑Generator, der sich leicht einrichten lässt.

Der erste Schritt war die Installation von Ollama, einer schlanken Laufzeitumgebung für KI‑Modelle. Sobald Ollama läuft, kann das Qwen3‑Coder-Modell heruntergeladen und lokal gestartet werden. Das Modell ist speziell für Programmieraufgaben optimiert und liefert präzise Code‑Vorschläge.

Block’s Goose Agent fungiert als Brücke zwischen dem Entwickler und dem Modell. Durch die Integration in die IDE oder den Editor kann der Agent Code‑Anfragen direkt an Ollama weiterleiten und die Antworten in Echtzeit anzeigen. Die Kommunikation erfolgt über einfache HTTP‑Requests, sodass keine komplexen Konfigurationen nötig sind.

Die Einrichtung ist in wenigen Minuten abgeschlossen: Installiere Ollama, lade Qwen3‑Coder herunter, starte den Agenten und verbinde ihn mit deinem Editor. Danach kannst du Code‑Snippets generieren, Fehler beheben und sogar ganze Funktionen schreiben – alles ohne die Cloud.

Die Leistung des Systems ist beeindruckend: Die Antwortzeiten liegen im Millisekundenbereich, und die generierten Programme entsprechen den Erwartungen an Qualität und Lesbarkeit. Für Entwickler, die Wert auf Datenschutz und Unabhängigkeit von externen Diensten legen, bietet diese Kombination eine solide Alternative zu kommerziellen Angeboten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kombination aus Block’s Goose Agent, Ollama und Qwen3‑Coder eine leistungsfähige, lokale Lösung für die Code‑Generierung darstellt. Sie ist nicht nur kostenlos und quelloffen, sondern auch einfach zu installieren und zu nutzen – ein echter Gewinn für die Entwicklergemeinschaft.

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