Discord prüft automatisch, ob Nutzer minderjährig sind – PII gefordert

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Discord hat angekündigt, dass alle Konten künftig als von Minderjährigen geführt werden, bis die Nutzer selbst nachweisen, dass sie volljährig sind. Diese neue Regelung soll die Einhaltung der Jugendschutzgesetze vereinfachen und die Plattform sicherer machen.

Zur Bestimmung des Alters setzt Discord ein KI‑basiertes Modell ein, das aus Profilinformationen und Verhaltensmustern schätzt, ob ein Nutzer volljährig ist. Sollte das System jedoch einen Erwachsenen erkennen, kann der Nutzer noch nachweisen, dass er die Altersgrenze überschreitet. In jedem Fall verlangt Discord jedoch die Angabe persönlicher Daten, um die Identität zu verifizieren.

Die Entscheidung kommt kurz nach einem Sicherheitsvorfall, bei dem Daten eines Drittanbieters, der die Altersverifikation für Discord bereitstellt, gestohlen wurden. Der Vorfall hat die Bedenken hinsichtlich des Schutzes sensibler Informationen auf der Plattform verstärkt.

Für die Nutzer bedeutet das, dass sie künftig bereit sein müssen, sensible persönliche Informationen preiszugeben, um ihre Konten nicht als jugendgefährdet zu kennzeichnen. Discord betont, dass die gesammelten Daten ausschließlich zur Altersverifikation verwendet werden und unter strengen Sicherheitsmaßnahmen stehen.

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