Deutsche Polizei setzt Black Basta-Boss Oleg Nefekov auf EU-Top-verdächtige-Liste
Die deutsche Polizei hat den russischen Ransomware-König Oleg Evgenievich Nefekov, der als Anführer der Black Basta-Gruppe gilt, auf die EU-Liste der meistgesuchten Schwerverbrecher gesetzt. Nefekov soll nach seiner Flucht aus der armenischen Haft in Russland ein Unterschlupf gefunden haben.
Black Basta hat in den letzten Jahren weltweit Unternehmen mit hochentwickelten Ransomware-Angriffen beunruhigt und laut Schätzungen Milliarden von Euro an Lösegeldforderungen generiert. Durch die Aufnahme in die EU-Liste wird die internationale Zusammenarbeit zur Verfolgung von Nefekov und seinem Netzwerk intensiviert.
Die Entscheidung der deutschen Strafverfolgungsbehörden unterstreicht die Bedeutung einer koordinierten europäischen Strafverfolgung gegen Cyberkriminalität. Ermittler arbeiten eng mit den Behörden in Armenien, Russland und anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen, um Nefekov zu lokalisieren und die Aktivitäten der Black Basta-Gruppe zu unterbinden.
Die Aufnahme von Nefekov in die EU-Liste signalisiert, dass die Europäische Union bereit ist, die Grenzen zu überschreiten, um hochrangige Cyberkriminelle zu fassen und die Sicherheit von Unternehmen und Bürgern zu schützen.